Ich werde Modellflieger

So werden Sie Modellflieger

Der Modellflieger ist ein sehr seltsames Wesen. Immerhin handelt sich hierbei um Leute die noch im fortgeschrittenem Alter mit Flugmodellen spielen! Und mal ehrlich, sehen Sie einen Sinn darin den Winter im Bastelraum zu verbringen, um die ganze Arbeit dann evtl. dann im Frühjahr wieder zu zerstören?

Ich kann Ihnen aus einer Erfahrung sagen es gibt keinen, aber einmal angefangen ist man von diesem Hobby gefesselt. Das hat nicht zuletzt mit der immer neuen innovativen Technik in diesem Sektor zu tun.

Eins muss man vorwegschicken: Ganz so einfach wie es von außen aussieht ist es allerdings nicht.

Was macht also einen guten Modellbauer/-Flieger aus?

Man sollte ein wenig Geduld und Geschick beim zusammensetzen der Baukästen mitbringen. Denn auch wenn sie mittlerweile alle sehr gut vorgefertigt sind, muss hier genau und sorgfältig gearbeitet werden. Denn ein „krummes“ Modell fliegt eben nicht so gut. Bis jetzt haben wir aber noch fast alles zum fliegen gebracht.

Wichtig ist es nicht gleich mehr zu wollen als sinnvoll ist. Das soll heißen:

Lassen Sie sich nicht von einem Händler dazu überreden ein besonders teures Modell zu kaufen. Da die Steuerung dieser Modelle meist sehr filigran ist und für Anfänger nicht so leicht zu bewältigen. Sehr beliebt scheint es zu sein seinen Kunden Hubschrauber zu verkaufen. Die haben die Eigenschaft in allen drei Achsen ausgesteuert werden zu wollen. Sollten Sie dies als ungeübter Pilot probieren, sei Ihnen gesagt das das auf jeden Fall schief gehen wird.

Was ist also ein gutes Modell für den Anfang?

Es sollte ein Modell sein, dem selbststabilisierende Eigenschaften zugeschrieben werden können. Das ist ein Garant dafür das Sie durchaus ein Steuerfehler begehen können ohne die nächsten Abende wieder mit basteln verbringen müssen.

Diese Eigenschaften vereinen in aller Regel Motorsegelflugzeuge in sich, die eine sogenannte V-Form besitzen und mit Höhen- Seitenruder und Motordrossel gesteuert werden. Ein Eigenstartfähiges Modell ist in jedem Fall zu empfehlen. Ob es nun ein Verbrennungs- oder Elektromotor ist, spielt eigentlich keine Rolle. Empfehlenswert deshalb weil es die Flugzeit erheblich verlängert.

In jedem Fall ist von Selbstversuchen, auch wenn es schwer fällt, dringend abzuraten. Es gibt überall Vereine dessen Mitglieder Ihnen gerne bei den ersten Schritten behilflich sein werden. Sogenannte Flugschulen sind mit Sicherheit auch geeignet aber meist unverhältnissmässig teuer.

Die Kosten für einen Neueinstieg in dieses Hobby sind mit etwa 200- 250 Euro nicht gerade wenig, aber lohnenswert. Diese Kosten beinhalten hauptsächlich einmalige Anschaffungen, wie z.B. die Fernsteuerung und die Rudermaschinen.

Wie schon erwähnt ist es sinnvoll sich mit Leuten die über den nötigen Sachverstand besitzen zu unterhalten, bevor Sie etwas anschaffen oder probieren. Die Vereine bieten hier eine gute Plattform.

Sollten Sie also durch unsere Web-Seite auf den Geschmack gekommen sein sind wir Ihnen gerne bei allem weitern behilflich.

Siehe auch Ferienfreizeit und Kontakte Vorstand

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